Die diesjährige Besprechung der Sonder- und Preisrichter unseres SV wurde von Stefan Wand und Peter Klother vorbereitet. Es nahmen unsere Zuchtwarte Matthias Schutze und Torsten Reichardt sowie die Sonderrichter Hermfried Edzards, Günter Meyer und Jakob Eisenhut teil. Daneben waren unser Ehrenvorsitzender Helmut Cordes und unser Vorsitzender Umberto Pericollini dabei. In unserem Hotel in Höngeda/ Weinbergen trafen sich alle Teilnehmer, um von dort zu Steffen Ackermann zu fahren, der uns in diesem Jahr seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Steffen selbst ist nicht Mitglied im SV und hält auch bisher keine Lachs- oder Zwerglachshühner. Da wir bereits im dritten Jahr in Weinbergen zu Gast sind und sich über die Jahre ein guter Kontakt zu den Zuchtfreunden vor Ort entwickelt hat, hat er sich bereit erklärt, uns bei sich aufzunehmen. An dieser Stelle möchten wir uns dafür nochmals recht herzlich bedanken.
Hermfried, Matthias und Torsten hatten Tiere mitgebracht, so dass wir nach dem Einsetzen mit der Tierbesprechung starten konnten. Die Deutschen Lachshühner waren in 1,3 lachsfarbig vor Ort und wurden als erstes besprochen. Anschließend die Zwerge, die in allen anerkannten Farbenschlägen 1,1 in den Käfigen standen. Folgende Punkte wurden dabei besonders hervorgehoben:
Unsere Sonderrichter verstehen sich als Zuchtrichter. Die Bewertungskarten sollen daher so ausführlich und klar sein, dass der Züchter die Vorzüge, Wünsche und Mängel eindeutig nachvollziehen kann. Fehler sollen über alle Farbenschläge hinweg gleich geahndet werden. Ebenfalls wird verstärkt darauf geachtet, dass Fachbegriffe verständlich erklärt werden.Die Ergebnisse des Workshops zur Lipsia 2017 wurden kurz vorgestellt und das Protokoll wurde verteilt. In dem Workshop wurde der Erhalt der Nutzgeflügelrassen behandelt und die bisherigen Ansätze und Förderungen in verschiedenen Bereichen und Ländern vorgestellt. Ebenfalls wurde die Liste der gefährdeten Nutztierrassen verteilt.
Der wissenschaftliche Geflügelhof des BDRG führt Legeleistungsprüfungen durch. Es war einheitliche Meinung, dass wir uns daran in den folgenden Jahren wieder beteiligen. Ein entsprechender Antrag soll von der JHV beschlossen werden und wird dann an den WGH gestellt.
Unser Treffen fand bereits zum 6. Mal statt. Es zeigt sich, dass immer noch einige Punkte zu behandeln und abzustimmen sind und die Treffen Ihre Berechtigung haben. Fachlich werden unsere Zuchtwarte die oben genannten Punkte weiter begleiten und gerne Hilfestellung geben.
Als Ansprechpartner für die Sonderrichterangelegenheiten steht der 2. Vorsitzende Peter Klother zur Verfügung.
Das nächste Treffen ist am 04.05.2019 ebenfalls in Grabe/ Weinbergen.
Peter Klother
